Einsatz additiv gefertigter Werkzeughalter – Optimierungspotentiale bei der Drehbearbeitung von Titan durch strahlgeschmolzene Werkzeugaufnahmen

Biermann, D.1, a; Meier, H.2, b; Haberland, C.2, c; Abrahams, H.1, d; Metzger, M.1, e; Steiner, M.1, f

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund
2)
Lehrstuhl für Produktionssysteme (LPS), Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum

a) biermann@isf.de; b) meier@lps.ruhr-uni-bochum.de ; c) haberland@lps.ruhr-uni-bochum.de; d) abrahams@isf.de; e) metzger@isf.de; f) steiner@isf.de

Kurzfassung

In dieser Arbeit werden erstmalig additiv gefertigte Wendeschneidplattenhalter bei der Zerspanung einer alpha+beta-Titanlegierung eingesetzt. Die Fertigung der Wendeschneidplattenhalter erfolgte mithilfe des „Selective Laser Melting“ (SLM)-Verfahrens. Damit konnten verschiedene geometrische Gestaltungen umgesetzt werden, beispielsweise die Einbringung von Hohlräumen für eine Befüllung mit Metallpulver. Dies führt zu einem unterschiedlichen dynamischen Verhalten der Werkzeughalter im Drehprozess, was im Hinblick auf die Segmentspanbildung bei Titanwerkstoffen Potentiale zur Erhöhung der Werkzeugstandzeit bietet.

Schlüsselwörter

Fertigungstechnik, Lasertechnik, Drehen

Veröffentlichung

wt - Werkstattstechnik online, 103 (2013) 6, S. 481-484