EMO Hannover 2017 zeigte vernetzte Produktion von morgen - Mit Digitalisierung und vernetzten Produktionssystemen zu tieferem Prozessverständnis, optimiertem Ressourceneinsatz und gesteigerter Produktivität

Metzger, M.1, a; Kiesner, J.2, b

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund
2)
Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Leibniz Universität Hannover, 30823 Garbsen

a) metzger@isf.de; b) kiesner@ifw.uni-hannover.de

Kurzfassung

Unter dem Motto „Connecting systems for intelligent production“ präsentierten die Aussteller auf der EMO Hannover 2017 vom 18. bis 23. September Neuheiten, um die Welt der Metallverarbeitung zu vernetzen und technologisch weiter zu optimieren. Es standen insbesondere cloud- und offlinebasierte Lösungen zur Vernetzung von Maschinen, Werkzeugen, Handhabungsmitteln und Fertigungsabläufen im Vordergrund, um die intelligente Produktion von morgen zu erreichen. Vernetzte Maschinen, deren Betriebszustände jederzeit erfasst und statistisch ausgewertet werden können, sowie intelligente Werkzeuge in Verbindung mit intelligenten Werkzeugverwaltungssystemen stellen nur einen Aspekt der Fertigung von morgen dar. Verbesserte Servicestrukturen beim Kunden durch Datenbrillen, verständnisfördernde Projektionen von komplexen Werkzeugen unter Verwendung der Augmented Reality erhöhen den Kundennutzen. Doch auch Lösungen für den sicherheitsorientierten Umgang mit den erzeugten Daten wurden präsentiert. Aus technologischer Sicht sind im Bereich der additiven Fertigung viele Neuheiten und Innovationen vorgetragen worden. Neben neuen Fertigungsmaschinen zur Herstellung additiver Bauteile präsentierten zahlreiche Aussteller neue Verfahrensvarianten und zeigten ihr Können anhand von unzähligen additiv hergestellten Bauteilen. Der Einsatz neuartiger Materialien, wie etwa CFK für Werkzeugmaschinenspindeln macht Prozesse schneller und produktiver. Angepasste Werkzeugauslegung sowie effizientere Werkzeugmaschinen ermöglichen darüber hinaus deutliche Produktivitätsgewinne bei der herkömmlichen spannehmenden Fertigung von Präzisionsbauteilen.

Schlüsselwörter

EMO 2017, Intelligente Produktionstechniken, Effektiver Ressourceneinsatz

Veröffentlichung

In: Pressemitteilungen des VDW – Technischer Abschlussbericht zur EMO 2017, 18.9.-23.9.2017, Hannover, (2017)