Geometrisch bestimmte Oberflächenstrukturen zur formschlüssigen Substratanbindung thermisch gespritzter Schichten

Rodriguez, M.1, a; Nicolaus, M.1, b; Möhwald, K.1, c; Vogel, F.2, d; Biermann, D.2, e

1)
Institut für Werkstoffkunde, Leibniz Universität Hannover, 30823 Garbsen
2)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund

a) rodriguez@iw.uni-hannover.de; b) nicolaus@iw.uni-hannover.de; c) moehwald@iw.uni-hannover.de; d) vogel@isf.de; e) biermann@isf.de

Kurzfassung

Die Haftfestigkeit einer thermisch gespritzten Schicht auf dem Grundwerkstoff stellt ein wesentliches Qualitätsmerkmal dar und entscheidet unter anderem, ob der Verbund in der Praxis eingesetzt werden kann. In der industriellen Anwendung haben sich Strahlprozesse für das Aufrauen und Aktivieren der Substratoberfläche etabliert. Aufgrund der verfahrenstypischen Nachteile und Einschränkungen, die die Strahlprozesse mit sich bringen, kommen zunehmend auch spanende Verfahren zur Oberflächenaktivierung zum Einsatz. Ein bereits bekanntes Beispiel hierfür ist das Einbringen eines Schwalbenschwanzprofils mit Schneidplatten in Aluminium-Zylinderlaufbahnen. Dieses Forschungsvorhaben fokussiert sich auf die Entwicklung innovativer Strukturierungen von Substratoberflächen als Alternative zum konventionellen Strahlspanen. In diesem Beitrag wird gezeigt, dass die Verfahrenskombination Rändelfräsen und Umwalzen eine effiziente Methode für die Erzeugung von Oberflächenstrukturen zur formschlüssigen Substratanbindung thermisch gespritzter Schichten darstellt.

Schlüsselwörter

Formschlüssige Substratanbindung, Thermisches Spritzen, Festwalzen, Rändelfräsen

Veröffentlichung

Tagungsband 3. Niedersächsisches Symposium Materialtechnik, (2019), S. 483 - 494, doi: 10.21268/20190318-2